Stand: April 2026
Pflegegeld-Beträge valorisiert ab 1. Jänner 2026 · Förderungs-Informationen geprüft · Quellen: pv.at, sozialministerium.at, Statistik Austria
Die Einstufung in Pflegestufe 3 ist für viele Familien der Wendepunkt: Ab diesem Moment steht der pflegebedürftigen Person nicht nur monatliches Pflegegeld zu — sondern auch die staatliche Förderung für eine 24-Stunden-Betreuungskraft. Was das konkret bedeutet, welche 592,60 EUR Pflegegeld plus bis zu 1.100 EUR Förderung nach sich zieht, und ab wann professionelle Rund-um-die-Uhr-Betreuung die sicherere Wahl ist — dieser Ratgeber beantwortet alle offenen Fragen für 2026.
Pflegestufe 3 auf einen Blick (2026)
92.505 Personen in Österreich bezogen im Februar 2025 Pflegegeld der Stufe 3 — davon 56.111 Frauen und 36.394 Männer (Quelle: Statistik Austria, BPGG-Statistik 2025). Insgesamt sind in Österreich rund 483.563 Menschen pflegegeldberechtigt (Sozialministerium AT, 2023), mehr als die Hälfte davon über 80 Jahre alt. Die Prognosen des Sozialministeriums rechnen bis 2050 mit bis zu 750.000 pflegebedürftigen Menschen in Österreich — ein Anstieg von über 60 Prozent gegenüber heute. Rund 65.000 Personenbetreuer:innen arbeiten aktuell in der 24-Stunden-Betreuung (Quelle: Sozialministerium AT).
Was das für Familien bedeutet: Der Bedarf an professioneller Pflege wächst schneller als das Angebot an informeller Familienbetreuung. Eine Studie der Statistik Austria (2023) zeigt, dass über 62 Prozent der Pflegegeld-Bezieher:innen weiblich sind — und dass Frauen auch den Großteil der informellen Pflege übernehmen, oft auf Kosten der eigenen Berufstätigkeit und Pension.
Pflegestufe 3 bescheinigt einen Pflegebedarf von mehr als 120 Stunden pro Monat — gemessen an konkreten Tätigkeiten des täglichen Lebens wie Körperpflege, An- und Auskleiden, Ernährung, Mobilität und Kontinenzversorgung. Die Einstufung erfolgt nach der Bundeseinstufungsverordnung durch den ärztlichen Dienst des zuständigen Versicherungsträgers (PVA, SVS oder KFA) — nicht durch den Hausarzt.
Pflegestufe 2 gilt ab mehr als 95 Stunden Pflegebedarf monatlich und bringt 380,30 EUR Pflegegeld (2026). Der entscheidende Unterschied zu Stufe 3 liegt nicht nur im Geldbetrag — sondern darin, dass die staatliche 24h-Betreuungsförderung erst ab Stufe 3 möglich ist. Wer in Stufe 2 ist und zunehmend Unterstützung braucht, sollte eine Neubegutachtung beantragen, sobald sich der Pflegebedarf erhöht.
Pflegestufe 4 beginnt ab mehr als 160 Stunden Pflegebedarf pro Monat und ergibt 888,50 EUR Pflegegeld (2026). Bei fortschreitenden Erkrankungen wie Demenz oder nach einem Schlaganfall ist ein Wechsel von Stufe 3 auf Stufe 4 häufig. Die 24h-Betreuungsförderung bleibt auch in Stufe 4 bei 400 EUR je Betreuungskraft (typisch 800 EUR/Monat im Rotationsmodell) — sie gilt seit September 2023 unverändert und wurde 2026 nicht valorisiert.
Die folgende Tabelle zeigt, wie sich typische Tätigkeiten im Pflegealltag in Stunden übersetzen und wo die Grenze zu Stufe 3 liegt:
| Tätigkeit | Zeitwert/Tag (lt. Bundeseinstufungsverordnung) | Stunden/Monat |
|---|---|---|
| Körperpflege (Waschen, Duschen) | 50 Min. | ~25 Std. |
| An- und Auskleiden | 40 Min. | ~20 Std. |
| Ernährung (Zubereitung + Eingeben) | 60 Min. | ~30 Std. |
| Mobilität (Transfer, Gehen) | 30 Min. | ~15 Std. |
| Kontinenzversorgung | 30 Min. | ~15 Std. |
| Medikamente, Haushalt, Kommunikation | variabel | ~20 Std. |
| Gesamt (Beispiel Pflegestufe 3) | ~125 Std./Monat |
Ab 1. Jänner 2026 beträgt das Pflegegeld für Pflegestufe 3 monatlich 592,60 EUR — eine Erhöhung von 15,60 EUR gegenüber 2025 durch die jährliche Valorisierung von 2,7 Prozent. Das Pflegegeld ist steuerfrei, wird nicht auf die Pension angerechnet und monatlich auf das Konto der pflegebedürftigen Person ausgezahlt.
| Pflegestufe | Pflegebedarf/Monat | Pflegegeld 2026 |
|---|---|---|
| Stufe 1 | > 65 Stunden | 206,20 EUR |
| Stufe 2 | > 95 Stunden | 380,30 EUR |
| Stufe 3 | > 120 Stunden | 592,60 EUR |
| Stufe 4 | > 160 Stunden | 888,50 EUR |
| Stufe 5 | > 180 Stunden + außergewöhnlicher Aufwand | 1.206,90 EUR |
| Stufe 6 | > 180 Stunden + nicht planbare Maßnahmen | 1.685,40 EUR |
| Stufe 7 | > 180 Stunden + keine zielgerichteten Armbewegungen | 2.214,80 EUR |
Demenz-Erschwerniszuschlag: Bei nachgewiesener Demenzerkrankung werden 25 zusätzliche Stunden pro Monat zum ermittelten Pflegebedarf gerechnet. Das kann die Einstufung von Stufe 2 auf 3 — oder von 3 auf 4 — bedeuten. Zusätzlich erhöht sich bei Demenz-Diagnose die Ersatzpflege-Förderung in allen Stufen um 300 EUR pro Monat.
Das Pflegegeld ist nur der Anfang. Bei Pflegestufe 3 greifen mehrere zusätzliche staatliche Leistungen — die meisten davon müssen aktiv beantragt werden und kommen nicht automatisch.
Ab Pflegestufe 3 kann beim Sozialministeriumservice ein monatlicher Bundeszuschuss zur 24-Stunden-Betreuung beantragt werden. Die Förderung beträgt 400 EUR je Betreuungskraft — beim Rotationsmodell mit zwei Betreuungskräften (dem Standard bei vitabene) typisch 800 EUR/Monat. Voraussetzung: Das Nettoeinkommen der pflegebedürftigen Person darf 2.500 EUR/Monat nicht übersteigen (Einkommensgrenze erhöhbar je Unterhaltsberechtigtem). Wichtig: Diese Förderung gilt seit September 2023 unverändert und wurde 2026 — anders als das Pflegegeld — nicht valorisiert.
Wenn die Hauptbetreuungsperson — oft ein Familienmitglied — krank wird, in Urlaub fährt oder selbst in den Spital muss, kann der Staat die Kosten für eine Ersatz-Betreuungskraft übernehmen. Die Förderung beträgt bis zu 1.200 EUR pro Bezugsjahr — bei Demenz-Diagnose erhöht sich dieser Betrag auf 1.500 EUR. Antrag: ebenfalls beim Sozialministeriumservice.
Für Umbaumaßnahmen zur Barrierefreiheit — Haltegriffe, bodengleiche Dusche, Türverbreiterung, Treppenlifte — kann beim Sozialministeriumservice ein Zuschuss von bis zu 6.000 EUR beantragt werden. In Wien bietet der Fonds Soziales Wien (FSW) zusätzlich einen Zuschuss für Wohnungsanpassungen — Höhe anteilig nach Einkommens- und Vermögensprüfung (Details: fsw.at). Antrag immer vor Baubeginn stellen — nachträgliche Anträge werden abgelehnt.
Pflege- und Betreuungskosten können als außergewöhnliche Belastung bei der Einkommensteuer geltend gemacht werden — sowohl von der pflegebedürftigen Person selbst als auch von Angehörigen, die die Kosten tragen. Das betrifft Heimkosten, 24h-Betreuungskosten und Hilfsmittelkosten. Eine Auflistung aller bezahlten Beträge mit Belegen ist empfehlenswert.
Pflegestufe 3 ist der häufigste Ausgangspunkt für die Entscheidung zur professionellen 24h-Betreuung — weil genau hier die staatliche Förderung einsetzt und die Pflegesituation oft die Kapazitäten der Familie übersteigt. Drei Fragen helfen bei der Einschätzung:
Das folgende Rechenbeispiel zeigt den realistischen Eigenanteil nach Abzug aller staatlichen Leistungen bei Pflegestufe 3:
Rechenbeispiel: Pflegestufe 3 in Wien (2026)
| 24h-Betreuung vitabene (ab) | ~ 2.820 EUR/Monat |
| − Pflegegeld Stufe 3 (2026) | − 592,60 EUR |
| − 24h-Betreuungsförderung (Rotationsmodell, 2 Betreuungskräfte) | − 800,00 EUR |
| Netto-Eigenanteil (ab) | ~ 1.427 EUR/Monat |
Zum Vergleich: Ein Pflegeheimplatz in Wien kostet als Eigenanteil typischerweise 1.500 bis 4.000 EUR pro Monat — bei gleichzeitigem Verlust der vertrauten Umgebung.
Den individuellen Eigenanteil können Sie mit dem kostenlosen Tarifkalkulator auf vitabene.at/kosten/ berechnen — abhängig von Pflegestufe, Beschäftigungsmodell und Fördervoraussetzungen.
Der Antrag auf Pflegegeld läuft in fünf Schritten — und dauert insgesamt meist 6 bis 10 Wochen von der Einreichung bis zum Bescheid.
Tipp: Pflegeprotokoll richtig führen
Notieren Sie jeden Tag: welche Tätigkeit, wie lange, zu welcher Uhrzeit, von wem durchgeführt. Inklusive Nacht. Das Gutachten basiert auf Zeitwerten — wer keine Dokumentation vorlegt, riskiert eine Unterschätzung des tatsächlichen Pflegeaufwands.
Frau K. lebt seit dem Tod ihres Mannes allein in einer Wohnung im 19. Bezirk. Ihre Tochter kommt täglich nach der Arbeit vorbei, aber die Pflegebelastung wächst: Zittern macht das Ankleiden unmöglich, das Sturzrisiko beim Aufstehen in der Nacht ist hoch. Nach einem Pflegeprotokoll ergab die Begutachtung 138 Stunden monatlichen Pflegebedarf — Pflegestufe 3. Seit die Familie eine vitabene-Betreuerin engagiert hat, schläft die Tochter wieder durch. Der Netto-Eigenanteil liegt nach Pflegegeld und Förderung bei rund 1.427 EUR monatlich.
Herr M. lebt mit seiner Frau (75) in einem Einfamilienhaus in der Nähe von Klosterneuburg. Nach einer Hüft-Totalendoprothese und der Verschlechterung seines Diabetes wurde er in Pflegestufe 3 eingestuft: Insulingabe, tägliche Wundkontrolle, Gehtraining und Begleitung zur Physiotherapie ergeben mehr als 125 Stunden pro Monat. Seine Frau kann die Pflege körperlich nicht mehr alleine leisten. Eine vitabene-Betreuungskraft übernimmt die Hauptlast — die Förderung deckt einen Großteil der Kosten ab.
Ab 1. Jänner 2026 beträgt das Pflegegeld für Pflegestufe 3 monatlich 592,60 EUR. Das ist eine Erhöhung von 15,60 EUR gegenüber 2025 durch die Valorisierung von 2,7 Prozent. Das Pflegegeld ist steuerfrei und wird ohne Krankenversicherungsabzug ausgezahlt.
Ja — die Förderung kommt nicht automatisch. Der Antrag wird beim Sozialministeriumservice (9 Landesstellen österreichweit) gestellt. Notwendig: Nachweis Pflegegeld Stufe 3+, Einkommensnachweis, Nachweis über das Beschäftigungsmodell der Betreuungskraft. vitabene unterstützt bei der Antragstellung.
Pflegegeld (592,60 EUR bei Stufe 3) ist eine zweckfreie Geldleistung des Bundes — die pflegebedürftige Person entscheidet selbst, wofür sie es einsetzt. Die 24h-Betreuungsförderung (400 EUR je Betreuungskraft, typisch 800 EUR/Monat im Rotationsmodell) ist ein zusätzlicher, zweckgebundener Zuschuss speziell für die Kosten einer 24-Stunden-Betreuungskraft. Beide Leistungen können gleichzeitig bezogen werden.
Pflegestufe 2 gilt ab mehr als 95 Stunden monatlich und bringt 380,30 EUR Pflegegeld — aber keine Berechtigung für die 24h-Betreuungsförderung. Pflegestufe 3 beginnt ab 120 Stunden und öffnet diese Förderung. Der Unterschied von 212,30 EUR monatlichem Pflegegeld ist erheblich — zusammen mit der 24h-Betreuungsförderung (typisch 800 EUR/Monat im Rotationsmodell) ergibt sich ab Stufe 3 eine potenzielle Entlastung von über 1.000 EUR monatlich gegenüber Stufe 2.
Nicht automatisch — aber es gibt einen Erschwerniszuschlag. Bei nachgewiesener Demenz werden 25 zusätzliche Stunden pro Monat zum Pflegebedarf gerechnet. Das kann die Einstufung von Stufe 2 auf 3 (oder 3 auf 4) bedeuten. Zusätzlich erhöht sich die Ersatzpflege-Förderung bei Demenz in allen Stufen um 300 EUR pro Monat.
Ja — und das Gesetz schützt Sie dabei. Arbeitnehmer:innen haben Anspruch auf Pflegekarenz (bis zu 3 Monate, verlängerbar), Pflegeteilzeit oder die wöchentliche Pflegefreistellung. Wer eine Person mit Pflegegeld Stufe 3–7 als Hauptbetreuungsperson betreut und dies bei der Pensionsversicherungsanstalt (PVA) anmeldet, wird kostenlos pensionsversichert — die PVA übernimmt die Beiträge vollständig.
Bei stationärem Krankenhausaufenthalt ruht das Pflegegeld ab dem zweiten Monat — der erste Monat wird voll ausgezahlt. Dauert der Aufenthalt länger als einen Monat, reduziert sich das Pflegegeld auf 10 Prozent des ursprünglichen Betrags. Nach der Entlassung läuft es sofort wieder in voller Höhe weiter — ohne neuen Antrag.
Sie haben gerade die Einstufung in Pflegestufe 3 erhalten — oder rechnen damit? vitabene berät Familien in Wien, Niederösterreich und Linz kostenlos und persönlich: welche Förderungen Ihnen zustehen, welches Betreuungsmodell passt und wie der Eigenanteil konkret aussieht.
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Hinweis: Dieser Artikel dient der allgemeinen Information und ersetzt keine individuelle rechtliche oder pflegerische Fachberatung. Pflegegeldbeträge und Förderungen können sich durch gesetzliche Änderungen anpassen. Aktuelle Beträge: pv.at/pflegegeld und sozialministerium.gv.at.
Sie haben gerade die Einstufung in Pflegestufe 3 erhalten — oder rechnen damit? vitabene berät Familien in Wien, Niederösterreich und Linz kostenlos und persönlich: welche Förderungen Ihnen zustehen, welches Betreuungsmodell passt und wie der Eigenanteil konkret aussieht.
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Ab 1. Jänner 2026 beträgt das Pflegegeld für Pflegestufe 3 monatlich 592,60 EUR. Das ist eine Erhöhung von 15,60 EUR gegenüber 2025 durch die Valorisierung von 2,7 Prozent. Das Pflegegeld ist steuerfrei und wird ohne Krankenversicherungsabzug ausgezahlt.
Ja — die Förderung kommt nicht automatisch. Der Antrag wird beim Sozialministeriumservice (9 Landesstellen österreichweit) gestellt. Notwendig: Nachweis Pflegegeld Stufe 3+, Einkommensnachweis, Nachweis über das Beschäftigungsmodell der Betreuungskraft. vitabene unterstützt bei der Antragstellung.
Pflegegeld (592,60 EUR bei Stufe 3) ist eine zweckfreie Geldleistung des Bundes — die pflegebedürftige Person entscheidet selbst, wofür sie es einsetzt. Die 24h-Betreuungsförderung (400 EUR je Betreuungskraft, typisch 800 EUR/Monat im Rotationsmodell) ist ein zusätzlicher, zweckgebundener Zuschuss speziell für die Kosten einer 24-Stunden-Betreuungskraft. Beide Leistungen können gleichzeitig bezogen werden.
Pflegestufe 2 gilt ab mehr als 95 Stunden monatlich und bringt 380,30 EUR Pflegegeld — aber keine Berechtigung für die 24h-Betreuungsförderung. Pflegestufe 3 beginnt ab 120 Stunden und öffnet diese Förderung. Der Unterschied von 212,30 EUR monatlichem Pflegegeld ist erheblich — zusammen mit der 24h-Betreuungsförderung (typisch 800 EUR/Monat im Rotationsmodell) ergibt sich ab Stufe 3 eine potenzielle Entlastung von über 1.000 EUR monatlich gegenüber Stufe 2.
Nicht automatisch — aber es gibt einen Erschwerniszuschlag. Bei nachgewiesener Demenz werden 25 zusätzliche Stunden pro Monat zum Pflegebedarf gerechnet. Das kann die Einstufung von Stufe 2 auf 3 (oder 3 auf 4) bedeuten. Zusätzlich erhöht sich die Ersatzpflege-Förderung bei Demenz in allen Stufen um 300 EUR pro Monat.
Ja — und das Gesetz schützt Sie dabei. Arbeitnehmer:innen haben Anspruch auf Pflegekarenz (bis zu 3 Monate, verlängerbar), Pflegeteilzeit oder die wöchentliche Pflegefreistellung. Wer eine Person mit Pflegegeld Stufe 3–7 als Hauptbetreuungsperson betreut und dies bei der Pensionsversicherungsanstalt (PVA) anmeldet, wird kostenlos pensionsversichert — die PVA übernimmt die Beiträge vollständig.